Seminarziele:

In diesem Lehrgang wird Ihnen der deeskalierende Umgang mit Personen verschiedenster Kulturen, Religionen und Sprachen vermittelt. Gerade in Einrichtungen (wie z.B. Gemeinschaftsunterkünften, Kliniken, Psychiatrien und Sozialberatungen) reagieren Personen mit Migrations- oder Fluchthintergrund in Krisensituationen zum Teil mit unerwarteten/ aggressiven Verhaltensweisen. Grund hierfür sind überwiegen Sprachbarrieren sowie kulturelle und/ oder religiöse Unterschiede.

Der professionelle Umgang mit aggressiven oder herausfordernden Verhaltensweisen im Arbeitsalltag benötigt eine Vielzahl von Kompetenzen, welche trainiert werden müssen. In einem praxisorientierten Vortrag mit vielen Beispielen und Simulationen lernen Sie zunächst das Präventionskonzept mit allen Stufen der Deeskalation und im Anschluss in praktischen Übungseinheiten wirkungsvolle und personenschonende Begleit-, Halte-, Immobilisations- und Fixierungstechniken kennen.

Programminhalte:

  • Definitionen, Arten und Formen von Aggressionen und Gewalt
  • Kultur – Verstehen und Kennenlernen
  • Arten von Migration und ihre Auswirkung
  • Aggressionsauslösende Reize
  • Ursachen und Konsequenzen von Fehleinschätzungen der Aggressionsmotivation
  • Vermittlung von Regeln und Grenzen
  • verbale Deeskalation mit nonverbalen Elementen
  • personenschonende Begleit-, Halte-, Immobilisations- und Fixierungstechniken
  • verschiedene Techniken zur Reflexion

Zielgruppe:

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter aller Berufsgruppen, welche mit Patienten/ Kunden/ Flüchtlingen beruflich in Kontakt stehen.

Anmeldung

Februar, 2024